Kurzrezension: Das Juwel 2: Die weiße Rose - Amy Ewing




ISBN: 978-3-8414-2243-9
Verlag: Fischer Verlage
Seiten: 400
Preis: 16,99 €
Quelle: Fischer


Sie kann dem Juwel entkommen – aber nicht ihrer Bestimmung.
Der zweite Teil des Fantasy-Bestsellers ›Das Juwel‹ von Amy Ewing.

Violet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen. Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel. Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

Wer den ersten Band gelesen hat, wird vor dem zweiten Teil kaum halt machen. Dennoch möchte ich hier kurz meine Erfahrung mit dem Buch berichten, weil ich gerne wissen möchte, wie es anderen mit diesem Buch gegangen ist.

Natürlich war das Buch mindestens genauso spannend wie der erste Teil, vor allem, weil man dieses Mal mehr von den Fäden im Hintergrund sieht und nicht nur, wie sie gezogen werden. Vom Juwel an sich bekommt man nicht mehr so viel mit, dafür erfährt man aber allerhand Dinge, deren Antworten man schon heiß ersehnt hat.

Schade war, dass mich der Cliffhanger gar nicht wirklich überrascht hat. So ungefähr ab der Hälfte dachte ich mir: Genau so wird dieses Buch enden! Deshalb konnte ich mich schon gewaltig darauf einstellen, was geschieht, weil eben genau das eingetroffen ist. Ich bin mir noch nicht so sicher, ob ich das gut oder schlecht finden soll, denn auf der einen Seite konnte ich mich wirklich darauf vorbereiten und damit abfinden und habe dieses doofe Gefühl der Unsicherheit nicht. Deshalb kann ich es gut aushalten auf den nächsten Band zu warten. Aber auf der anderen Seite ist es doch öde, wenn man Dinge so leicht erraten kann. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu gut im Raten?
Wer weiß, denn bis heute weiß ich noch nicht so genau, was ich davon halten soll.

Was ich aber ganz genau weiß, ist, dass ich trotzdem auf das nächste Buch der Reihe warte und sie danach sofort weitergeben werde, weil ich jetzt schon weiß, wem diese Bücher gefallen könnten.


1 Kommentar:

  1. Liebe Herbsti,
    deine Besprechung hat mich wirklich gepackt. Ich bin zwar kein totaler Fantasie-Fan, aber ich glaube, dass das Buch sehr schön durch die dunklen Wintertage helfen kann. Freue mich schon auf die Lektüre! Liebe Grüße von Gisela von Die Vorleser

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