Kurzrezension: Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen - Cornelia Franke




ISBN: 978-3-570-31014-4
Verlag: CBT
Seiten: 320
Preis: 9,99 €
Quelle: Randomhouse

Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ...

Heute möchte ich gar nicht so viele Worte über ein Buch verlieren, denn so viel habe ich dazu gar nicht zu sagen.

Dieses Buch habe ich gelesen, weil ich zu diesem Zeitpunkt nichts zu tun hatte und wieder einmal Lust hatte auf ein Mädchenbuch. Wenn man unter Dauerstress steht, braucht man manchmal ein Buch, das einen nicht so sehr zum Nachdenken zwingt. Ein Buch, das einen einfach berieselt wie eine total blöde Fernsehsendung.

Und das wurde hier sowas von erfüllt. Ich war im Buch, ich liebte die Charaktere, ich konnte alles nachvollziehen und es war eine ordentliche portion Spannung dabei. Es ist eine Geschichte, wie man sie sich nur für sich selbst wünschen kann, obwohl man sich selbst ja nicht so viel Drama wünscht.

Trotz der - nebenbei - schweren Thematik, bei der Jess den Tod ihrer Mutter noch einmal aufrollen muss, um ihn richtig zu verarbeiten, ist das Buch im Großen und Ganzen gefühlspositiv. Mir fällt gerade kein besseres Wort ein.

Fazit in einem Satz: Kauft euch dieses Buch und lest es zu einem Zeitpunkt, an dem ihr euch berieseln lassen müsst; wenn ihr keine Lust habt, über irgendetwas nachzudenken und einfach mal rauskommen wollt. Es lohnt sich.

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