Rezension: Dead.End.Com - Alice Gabathuler




ISBN: 978-3-522-20228-2
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
Seiten: 288
Preis: 12,99 €
Quelle: Thienemann


„Schlussendlich sind wir nur Spielfiguren. Auch im ganz realen Leben.“
Carlos
Alle reden von diesem neuen Game. dead.end. 24 Jugendliche dürfen es testen. In einer abgeriegelten Militäranlage kämpfen sie gegen mehr als einen Feind. Realität und Spiel verschmelzen. Bis keiner mehr dem anderen traut. Und alles außer Kontrolle gerät. Ein starker Thriller der preisgekrönten Autorin Alice Gabathule

Jeeeey! Irgendwie habe ich manchmal einen regelrechten Tick mit realistischen Jugendbüchern. Ich liebe es, wenn es um Dinge geht, die wirklich jeden Tag passieren können wie bei 6 Sekunden oder den Morton Rhue Büchern. Wenn etwas Brutales passiert, was aber wirklich so hätte passieren können, auch wenn es ziemlich abgedreht ist. Deshalb habe ich dieses Buch gekauft und gelesen. Ein bisschen aber hat auch Anny mir zu dem Buch verholfen, weil es sie an einen Anime erinnert, den sie total toll findet und mich ziemlich neugierig gemacht hat.

Aaaalso habe ich das Buch gekauft. Und gelesen, wer hätte das gedacht? Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer mit den vielen Namen klarzukommen. Wer war noch mal Carlos? Oder Greti? Und was hatten nochmal diese Goth-Mädels für Namen? Das ging mir irgendwie zu schnell und ich musste immer wieder kurz mal zurückblättern und überlegen. Aber ich habs ohnehin nicht so mit Namen. Kommen dann viele Charaktere auf einmal vor, dann bin ich gern mal verwirrt.
Irgendwann aber hat sich das gelegt und ich hab es irgendwie geschafft, alles zu kapieren.

Dann kam der Zeitpunkt, an dem ich mir mehr erhofft hatte von der ganzen Geschichte und ich dann doch ein wenig gelangweilt war. Schade eigentlich, weil die Mischung von Ich-Kann-Mir-Die-Namen-Nicht-Merken und Die-Orte-Sind-Mir-Zu-Verwirrend einfach nicht so gut passt, wenn dann die Geschichte auch noch ein wenig langweilig wird. Trotz allem bin ich irgendwie froh darüber, dass ich das Buch gelesen habe, weil die Handlung an sich ja ganz spannend war. Am Anfang und gegen Ende hält das Buch schon, was es verspricht. Nur in der Mitte funktioniert das mit der Spannung nicht so ganz.

Kurz gefasst ist Dead.End ein Buch für zwischendurch, aber nichts gegen Langeweile. Wer zwischen einer Reihe ein bisschen überbrücken muss, dem kann ich zu Dead.End.Com raten; wem aber ziemlich langweilig ist, der sollte etwas anderes lesen, was mehr fesseln kann.


Kommentare:

  1. Hi :D

    DAs ist ja schade, dabei klingt die Idee doch eigentlich sehr originell, ich glaube, von der Autorin habe ich auch schon mal was gelesen! Aber schade, dass es so langweilig war!

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Das dachte ich auch. Coole Idee! Auf jeden Fall. Soooo schlimm war es ja auch nicht, aber es geht echt besser. Was hast du denn von ihr schon gelesen? Dann muss ich gleich mal nachsehen, wie das war. (;

      Liebe Grüße
      Sarah ♥

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  2. Hallo,

    Dead.end.com gefiel mir damals richtig gut, im nachhinein erkenne ich allerdings auch
    einige Schwächen... Matchbox Boy & die Lost Souls Reihe sind meine absoluten Lieblinge der Autorin.


    Im Sommer ist übrigens ein neues Buch meiner von Alice Gabathuler erschienen. "Hundert Lügen" ist anders als erwartet, aber trotzdem wirklich ein tolles Buch. Falls du Lust hast kann ich dir eine signierte Autogrammkarte der Autorin zuschicken (hab einen Stapel von ihr bekommen) und vielleicht magst du dir ja ihr neues Buch anschauen und vielleicht liest du es auch. Würde mich wundrnehmen was du davon hälst.

    Ganz herzliche Grüsse von meinem Blog (josiajourdan.ch)

    Josia

    P.S. Falls du eine Autogrammkarte willst, kontaktiere mich bitte über Mail (josia@jourdan.ch)

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